
Ist das noch normal? Was bedeutet diese Diagnose wirklich? Und wie soll der Alltag weitergehen?
Ich begleite Menschen mit Demenz, ihre Angehörigen und Pflegeeinrichtungen – mit klinisch-psychologischer Diagnostik, persönlicher Beratung und langjähriger Erfahrung aus dem Pflegealltag.

Denn Demenz ist nicht nur eine medizinische Frage. Sie ist eine menschliche.
Demenz verstehen. Angehörige stärken. Pflege weiterentwickeln.

Über mich

Mein Name ist Christine Leyroutz.
Ich bin klinische Psychologin und Gerontopsychologin – und ich arbeite seit vielen Jahren täglich mit Menschen mit Demenz, mit ihren Familien und mit Pflegeeinrichtungen in Kärnten und darüber hinaus.
Was mich antreibt, ist eine einfache Überzeugung: Demenz zu verstehen bedeutet nicht nur, Testergebnisse zu interpretieren. Es bedeutet, den Menschen dahinter zu sehen. Die Tochter, die nicht mehr schläft. Den Sohn, der jeden Mittwoch Gerbera mitbringt. Die Pflegeperson, die nicht weiß, wie sie noch weitermachen soll.

Meine Angebote
Kognitive Veränderungen brauchen eine klare Einschätzung – keine vorschnellen Antworten, aber auch keine unnötige Ungewissheit. Ich führe klinisch-psychologische Abklärungen bei Verdacht auf Demenz oder andere kognitive Beeinträchtigungen durch. Dabei geht es mir nicht nur um Testergebnisse, sondern um ein realistisches Bild der individuellen Situation – einschließlich des tatsächlichen Unterstützungsbedarfs im Alltag, der häufig Grundlage für die Pflegegeldeinstufung ist.
Als Wahlpsychologin arbeite ich unabhängig und nach Terminvereinbarung. Die Kosten für klinisch-psychologische Diagnostik können bei den meisten österreichischen Krankenkassen eingereicht und anteilig rückerstattet werden. Ich stelle Ihnen dafür eine Honorarnote aus, die Sie direkt bei Ihrer Kasse einreichen können.
Das bedeutet: Sie müssen nicht lange auf einen Kassenplatz warten. Sie bekommen zeitnah einen Termin – und eine fundierte Einschätzung, die wirklich weiterhilft.
Eine Praxisumgebung ist nicht für alle Menschen geeignet – besonders nicht für Menschen mit beginnenden kognitiven Veränderungen. Deshalb komme ich, wenn es sinnvoll ist, zu den Betroffenen nach Hause. Im vertrauten Umfeld zeigt sich die Alltagssituation realistischer, die Untersuchung verläuft ruhiger und die Ergebnisse sind aussagekräftiger. Für Angehörige ist das oft eine spürbare Entlastung.
Auch die aufsuchende Diagnostik wird als Wahlpsychologin durchgeführt. Die Honorarnote kann bei den österreichischen Krankenkassen zur anteiligen Rückerstattung eingereicht werden.
Die Begleitung eines Menschen mit Demenz ist oft mit großer emotionaler und organisatorischer Belastung verbunden. In Beratungsgesprächen entsteht ein Raum, in dem Fragen gestellt werden dürfen, Unsicherheiten ihren Platz haben und Orientierung wachsen kann. Ich begleite Angehörige dabei, die Erkrankung besser zu verstehen und wieder mehr Sicherheit im Alltag zu finden.
In den Selbsthilfegruppen treffen sich Angehörige von Menschen mit Demenz, die wissen, wie es sich anfühlt – weil sie es selbst erleben. Die Gruppen sind als Peer-to-Peer-Format gestaltet: Der Austausch unter Gleichbetroffenen steht im Mittelpunkt.
Als klinische Psychologin begleite ich die Gruppen fachlich. Ich moderiere, gebe Orientierung, wo sie gebraucht wird, und sorge dafür, dass der Raum sowohl sicher als auch offen bleibt. Die Gruppen finden dreimal im Monat statt – regelmäßig, verlässlich und niederschwellig.
Das Demenzcafé ist ein offenes Angebot für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen – ein Ort der Begegnung, des Austauschs und der Soforthilfe. Kein Termin, keine Formalitäten. Einfach kommen.
Der stetige Zulauf zeigt, wie groß der Bedarf an einem solchen Ort ist. Viele Angehörige kommen mit akuten Fragen, mit Unsicherheiten, manchmal auch in Krisen – und finden hier schnell und unkompliziert Unterstützung. Das Demenzcafé ist über die Jahre zu einem festen Anlaufpunkt in der Region geworden.
Menschen mit Demenz brauchen Begleitung, die über pflegerische Grundversorgung hinausgeht. Die Ausbildung zum Demenzbegleiter, die ich entwickelt habe und durchführe, vermittelt genau das: ein tiefes Verständnis für die Welt von Menschen mit Demenz, konkrete Handlungskompetenzen für den Alltag und eine Haltung, die Würde in den Mittelpunkt stellt.
Die Ausbildung richtet sich an Pflegekräfte, Betreuungspersonen, ehrenamtlich Tätige und alle, die professionell oder persönlich mit Menschen mit Demenz arbeiten.
Die Ausbildung wird an der Akademie de la Tour angeboten. Darüber hinaus unterrichte ich für verschiedene Träger und Einrichtungen – österreichweit, auch in anderen Bundesländern. Wenn Sie Interesse an einer Kooperation oder einem maßgeschneiderten Programm für Ihre Einrichtung haben, sprechen Sie mich gerne an.
Inhalte unter anderem:
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Grundlagen der Demenzerkrankungen und ihrer Verläufe
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Kommunikation und Beziehungsgestaltung bei Demenz
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Umgang mit herausforderndem Verhalten
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Biographiearbeit und personzentrierte Begleitung
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Unterstützung von Angehörigen
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Selbstfürsorge für Begleitende
Wenn Sie Interesse an der Ausbildung haben – für sich persönlich oder für Ihr Team – sprechen Sie mich gerne an.
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Pflegekräfte und Teams leisten täglich außerordentliches – oft unter großem Druck und mit wenig Raum für Reflexion. Supervision ist kein Zeichen von Schwäche, sondern eine professionelle Notwendigkeit.
Ich biete Supervision und Schulungen für Teams in Pflegeeinrichtungen an – zu Themen wie:
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Umgang mit herausforderndem Verhalten bei Demenz
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Kommunikation mit Menschen mit eingeschränkter Sprachfähigkeit
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Zusammenarbeit mit Angehörigen in schwierigen Situationen
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Belastungserleben und Selbstfürsorge im Pflegeberuf
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Haltung und Beziehungsgestaltung in der Demenzpflege
Diese Angebote können als Einzelveranstaltung oder als kontinuierliche Begleitung gestaltet werden – je nach Bedarf der Einrichtung.
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Ich begleite Pflegeeinrichtungen langfristig und kontinuierlich – nicht als Beraterin von außen, sondern als Teil des Prozesses. Dabei geht es um Kommunikation im Team, den Umgang mit herausforderndem Verhalten, die Entwicklung demenzsensibler Strukturen und die Frage, wie Menschlichkeit und Professionalität im Pflegealltag zusammenwachsen können.
Auf meinem Blog damalswieheute.com schreibe ich über das, was im Alltag mit Demenz oft unausgesprochen bleibt – für Angehörige, Fachleute und alle, die verstehen wollen. Im Podcast Vergiss Dich nicht spreche ich gemeinsam mit Bettina über die Realität der Demenzbegleitung: ehrlich, fachlich fundiert und nah am Menschen.

Was mich ausmacht
Orientierung
Wenn Unsicherheit wächst, hilft Klarheit. Durch Diagnostik, Beratung und fachliche Begleitung entsteht ein besseres Verständnis der Situation und der nächsten Schritte.
Begleitung
Demenz betrifft nie nur eine Person. Menschen mit Demenz, Angehörige und Pflegekräfte finden Unterstützung, Entlastung und einen Raum für ihre Fragen.
Alltag stärken
Ziel ist nicht nur Wissen über Demenz zu vermitteln, sondern einen Alltag zu ermöglichen, der lebbar bleibt – zu Hause, in Familien und in Pflegeeinrichtungen.
REFERENZEN UND ENTWICKLUNGSARBEIT
Manche Überzeugungen lassen sich nur verwirklichen, wenn man selbst anfängt, sie zu bauen.
Das Pflegeheim St. Peter in Kärnten habe ich gemeinsam mit zwei Kollegen von Grund auf mitentwickelt – konzeptionell, strukturell und inhaltlich. Es war von Beginn an als demenzsensibles Haus gedacht: ein Ort, an dem nicht Demenz im Mittelpunkt steht, sondern der Mensch, der mit ihr lebt. Diese Erfahrung hat mein Verständnis von guter Pflege grundlegend geprägt. Ich weiß, was es bedeutet, Strukturen nicht nur zu beraten, sondern selbst zu verantworten.
Die Ausbildung zum Demenzbegleiter habe ich entwickelt, weil ich in der Praxis immer wieder gesehen habe: Fachwissen allein reicht nicht. Was Begleitende wirklich brauchen, ist ein Verständnis für die innere Welt von Menschen mit Demenz – und die Fähigkeit, in schwierigen Momenten ruhig, klar und menschlich zu bleiben. Diese Ausbildung vermittelt genau das.
Beide Projekte stehen für einen Ansatz, der mir in meiner gesamten Arbeit wichtig ist: Demenzbegleitung nicht verwalten, sondern gestalten.
STANDORT UND EINZUGSGEBIET
Mein Schwerpunkt liegt in Kärnten. Beratungsgespräche und Diagnostik finden je nach Situation in meiner Praxis, in Pflegeeinrichtungen oder direkt bei den Betroffenen zu Hause statt.
Für Angehörige, die weiter entfernt wohnen oder bei denen eine Anreise schwierig ist, biete ich in geeigneten Fällen auch Online-Beratung an. Sprechen Sie mich gerne an – gemeinsam finden wir eine Form, die für Sie passt.

KONTAKT UND TERMINVEREINBARUNG
Der erste Schritt ist oft der schwerste. Viele Angehörige warten lange, bevor sie sich Unterstützung holen – aus Unsicherheit, aus Zeitmangel oder weil sie nicht wissen, wo sie anfangen sollen.
Wenn Sie unsicher sind, ob eine Abklärung sinnvoll ist, ob Sie Beratung brauchen oder einfach nur eine erste Orientierung suchen – sprechen Sie mich an. Auch ein kurzes Erstgespräch kann schon viel klären.

Erfahrungen
Schon nach den ersten Minuten hatte meine Mutter Vertrauen zu Frau Leyroutz. Die Untersuchung war ruhig, wertschätzend und respektvoll. Am Ende hat sich meine Mutter sogar ausdrücklich für die angenehme Untersuchung bedankt – obwohl sie anfangs große Angst davor hatte. Das hat uns sehr berührt. Schön war auch, dass die Untersuchung zu Hause stattgefunden hat und wir als Töchter dabei sein durften
Fam. R. aus Wolfsberg
Frau Leyroutz verbindet fachliche Kompetenz mit außergewöhnlicher Menschlichkeit. Mein Mann fühlte sich von Anfang an ernst genommen und sicher. Nach der Diagnostik sagte er: 'Danke, dass Sie sich so viel Zeit für mich genommen haben.' Mehr Vertrauen kann man sich in einer so belastenden Situation nicht wünschen.“
Frau M. aus Klagenfurt
Wir hatten große Sorge vor der Abklärung und befürchteten eine unangenehme Testsituation. Stattdessen erlebten wir eine einfühlsame, wertschätzende Atmosphäre. Meine Mutter hat während der Untersuchung gelacht und sich zum Abschied sogar für die schöne Begegnung bedankt. Genau so sollte Diagnostik sein – professionell, respektvoll und menschlich.“
Frau G. aus Klagenfurt

