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Christine Leyroutz

DEMENZKOMPETENZ

Über mich

Mein Name ist Christine Leyroutz. Ich bin klinische Psychologin und Gerontopsychologin – und ich arbeite seit vielen Jahren täglich mit Menschen mit Demenz, mit ihren Familien und mit Pflegeeinrichtungen in Kärnten und darüber hinaus.

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Denn Demenz ist nicht nur eine medizinische Frage. Sie ist eine menschliche.

Demenz verstehen. Angehörige stärken. Pflege weiterentwickeln.

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Über mich

Mein Name ist Christine Leyroutz. 

Manchmal führt uns das Leben auf Umwegen genau dorthin, wo wir hingehören. Mein Weg zur Psychologie war kein geradliniger – und genau das macht ihn so wertvoll.

Meine berufliche Laufbahn begann in einer Apotheke. Dort entwickelte sich meine Faszination für die Wirkung, Verträglichkeit und Nebenwirkungen von Medikamenten sowie für die Zusammenhänge zwischen körperlicher und psychischer Gesundheit. Diese Erfahrungen prägen meine Arbeit bis heute.

Anschließend war ich viele Jahre in der Kosmetikbranche für namhafte Unternehmen tätig. Neben der Beratung von Kundinnen und Kunden entdeckte ich dort meine Leidenschaft für Schulungen, Wissensvermittlung und die Begleitung von Menschen in ihrer persönlichen Entwicklung – eine Begeisterung, die mich bis heute in Vorträgen und Fortbildungen begleitet.

Ein weiterer wichtiger Abschnitt führte mich in eine Rechtsanwaltskanzlei. Dort wurde mir immer deutlicher, dass mich vor allem die Menschen hinter den Akten interessieren – ihre Lebensgeschichten, Krisen und Schicksale. In dieser Zeit entstand der Wunsch, Menschen professionell in schwierigen Lebenssituationen zu begleiten.

Diesen Wunsch verwirklichte ich mit der Studienberechtigungsprüfung und anschließend dem Studium der Psychologie. Nach meinem Abschluss absolvierte ich die Ausbildung zur Klinischen und Gesundheitspsychologin.

Durch meine langjährige Arbeit mit älteren Menschen entdeckte ich schließlich meine besondere Leidenschaft für die Gerontopsychologie. Deshalb folgte die Spezialisierung zur Gerontopsychologin. Heute begleite ich Menschen mit Gedächtnisveränderungen und Demenz sowie ihre Angehörigen mit großer fachlicher Kompetenz, Empathie und Respekt.

Als Wahlpsychologin verbinde ich wissenschaftlich fundierte Diagnostik mit einer wertschätzenden, alltagsnahen und individuellen Begleitung. Mir ist es wichtig, nicht nur Symptome zu sehen, sondern den Menschen in seiner gesamten Lebensgeschichte zu verstehen.

Ich bin überzeugt, dass eine gute Diagnostik mehr ist als das Stellen einer Diagnose. Sie schafft Orientierung, gibt Sicherheit und eröffnet neue Wege – für Betroffene ebenso wie für ihre Angehörigen.

Ich freue mich darauf, Sie ein Stück Ihres Weges begleiten zu dürfen.

Meine Angebote

  • Kognitive Veränderungen brauchen eine klare Einschätzung – keine vorschnellen Antworten, aber auch keine unnötige Ungewissheit. Ich führe klinisch-psychologische Abklärungen bei Verdacht auf Demenz oder andere kognitive Beeinträchtigungen durch. Dabei geht es mir nicht nur um Testergebnisse, sondern um ein realistisches Bild der individuellen Situation – einschließlich des tatsächlichen Unterstützungsbedarfs im Alltag, der häufig Grundlage für die Pflegegeldeinstufung ist.

     

    Als Wahlpsychologin arbeite ich unabhängig und nach Terminvereinbarung. Die Kosten für klinisch-psychologische Diagnostik können bei den meisten österreichischen Krankenkassen eingereicht und anteilig rückerstattet werden. Ich stelle Ihnen dafür eine Honorarnote aus, die Sie direkt bei Ihrer Kasse einreichen können.

    Das bedeutet: Sie müssen nicht lange auf einen Kassenplatz warten. Sie bekommen zeitnah einen Termin – und eine fundierte Einschätzung, die wirklich weiterhilft.

  • Eine Praxisumgebung ist nicht für alle Menschen geeignet – besonders nicht für Menschen mit beginnenden kognitiven Veränderungen. Deshalb komme ich, wenn es sinnvoll ist, zu den Betroffenen nach Hause. Im vertrauten Umfeld zeigt sich die Alltagssituation realistischer, die Untersuchung verläuft ruhiger und die Ergebnisse sind aussagekräftiger. Für Angehörige ist das oft eine spürbare Entlastung.

     

    Auch die aufsuchende Diagnostik wird als Wahlpsychologin durchgeführt. Die Honorarnote kann bei den österreichischen Krankenkassen zur anteiligen Rückerstattung eingereicht werden.

  • Die Begleitung eines Menschen mit Demenz ist oft mit großer emotionaler und organisatorischer Belastung verbunden. In Beratungsgesprächen entsteht ein Raum, in dem Fragen gestellt werden dürfen, Unsicherheiten ihren Platz haben und Orientierung wachsen kann. Ich begleite Angehörige dabei, die Erkrankung besser zu verstehen und wieder mehr Sicherheit im Alltag zu finden.

  • In den Selbsthilfegruppen treffen sich Angehörige von Menschen mit Demenz, die wissen, wie es sich anfühlt – weil sie es selbst erleben. Die Gruppen sind als Peer-to-Peer-Format gestaltet: Der Austausch unter Gleichbetroffenen steht im Mittelpunkt.

     

    Als klinische Psychologin begleite ich die Gruppen fachlich. Ich moderiere, gebe Orientierung, wo sie gebraucht wird, und sorge dafür, dass der Raum sowohl sicher als auch offen bleibt. Die Gruppen finden dreimal im Monat statt – regelmäßig, verlässlich und niederschwellig.

  • Das Demenzcafé ist ein offenes Angebot für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen – ein Ort der Begegnung, des Austauschs und der Soforthilfe. Kein Termin, keine Formalitäten. Einfach kommen.

     

    Der stetige Zulauf zeigt, wie groß der Bedarf an einem solchen Ort ist. Viele Angehörige kommen mit akuten Fragen, mit Unsicherheiten, manchmal auch in Krisen – und finden hier schnell und unkompliziert Unterstützung. Das Demenzcafé ist über die Jahre zu einem festen Anlaufpunkt in der Region geworden.

  • Menschen mit Demenz brauchen Begleitung, die über pflegerische Grundversorgung hinausgeht. Die Ausbildung zum Demenzbegleiter, die ich entwickelt habe und durchführe, vermittelt genau das: ein tiefes Verständnis für die Welt von Menschen mit Demenz, konkrete Handlungskompetenzen für den Alltag und eine Haltung, die Würde in den Mittelpunkt stellt.

     

    Die Ausbildung richtet sich an Pflegekräfte, Betreuungspersonen, ehrenamtlich Tätige und alle, die professionell oder persönlich mit Menschen mit Demenz arbeiten.

     

    Die Ausbildung wird an der Akademie de la Tour angeboten. Darüber hinaus unterrichte ich für verschiedene Träger und Einrichtungen – österreichweit, auch in anderen Bundesländern. Wenn Sie Interesse an einer Kooperation oder einem maßgeschneiderten Programm für Ihre Einrichtung haben, sprechen Sie mich gerne an.

     

    Inhalte unter anderem:

    • Grundlagen der Demenzerkrankungen und ihrer Verläufe

    • Kommunikation und Beziehungsgestaltung bei Demenz

    • Umgang mit herausforderndem Verhalten

    • Biographiearbeit und personzentrierte Begleitung

    • Unterstützung von Angehörigen

    • Selbstfürsorge für Begleitende

     

    Wenn Sie Interesse an der Ausbildung haben – für sich persönlich oder für Ihr Team – sprechen Sie mich gerne an.

  • Pflegekräfte und Teams leisten täglich außerordentliches – oft unter großem Druck und mit wenig Raum für Reflexion. Supervision ist kein Zeichen von Schwäche, sondern eine professionelle Notwendigkeit.

     

    Ich biete Supervision und Schulungen für Teams in Pflegeeinrichtungen an – zu Themen wie:

    • Umgang mit herausforderndem Verhalten bei Demenz

    • Kommunikation mit Menschen mit eingeschränkter Sprachfähigkeit

    • Zusammenarbeit mit Angehörigen in schwierigen Situationen

    • Belastungserleben und Selbstfürsorge im Pflegeberuf

    • Haltung und Beziehungsgestaltung in der Demenzpflege

     

    Diese Angebote können als Einzelveranstaltung oder als kontinuierliche Begleitung gestaltet werden – je nach Bedarf der Einrichtung.

  • Ich begleite Pflegeeinrichtungen langfristig und kontinuierlich – nicht als Beraterin von außen, sondern als Teil des Prozesses. Dabei geht es um Kommunikation im Team, den Umgang mit herausforderndem Verhalten, die Entwicklung demenzsensibler Strukturen und die Frage, wie Menschlichkeit und Professionalität im Pflegealltag zusammenwachsen können.

  • Auf damalswieheute.com schreibe ich über das, was im Alltag mit Demenz oft unausgesprochen bleibt – für Angehörige, Fachleute und alle, die verstehen wollen. Im Podcast 201eVergiss Dich nicht201c spreche ich gemeinsam mit Bettina über die Realität der Demenzbegleitung: ehrlich, fachlich fundiert und nah am Menschen.

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Was mich ausmacht

Orientierung

Wenn Unsicherheit wächst, hilft Klarheit. Durch Diagnostik, Beratung und fachliche Begleitung entsteht ein besseres Verständnis der Situation und der nächsten Schritte.

Begleitung

Demenz betrifft nie nur eine Person. Menschen mit Demenz, Angehörige und Pflegekräfte finden Unterstützung, Entlastung und einen Raum für ihre Fragen.

Alltag stärken

Ziel ist nicht nur Wissen über Demenz zu vermitteln, sondern einen Alltag zu ermöglichen, der lebbar bleibt – zu Hause, in Familien und in Pflegeeinrichtungen.

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Was mich antreibt, ist eine einfache Überzeugung: Demenz zu verstehen bedeutet nicht nur, Testergebnisse zu interpretieren. Es bedeutet, den Menschen dahinter zu sehen. Die Tochter, die nicht mehr schläft. Den Sohn, der jeden Mittwoch Gerbera mitbringt. Die Pflegeperson, die nicht weiß, wie sie noch weitermachen soll.

 

In meiner Arbeit verbinde ich klinisch-psychologische Diagnostik mit Angehörigenbegleitung und Organisationsentwicklung in der Pflege. Diese drei Bereiche hängen für mich untrennbar zusammen – weil Demenz immer mehr als eine Person betrifft.

Ein besonderer Schwerpunkt ist für mich die Frage, was im Alltag wirklich passiert. Nicht nur im Testprotokoll, sondern im Leben. Deshalb führe ich Diagnostik auch aufsuchend durch – im vertrauten Umfeld der betroffenen Person – und begleite Pflegeeinrichtungen nicht punktuell, sondern kontinuierlich.

 

Neben meiner klinischen Arbeit bin ich als Lehrbeauftragte an der Akademie de la Tour tätig, wo ich Fachkräfte in der Pflege und Betreuung ausbilde. Diese Verbindung von Praxis und Wissensvermittlung ist mir wichtig – weil gute Demenzbegleitung Wissen braucht, aber auch Haltung.

 

Neben meiner klinischen Arbeit schreibe ich auf meinem Blog damalswieheute.com und spreche gemeinsam mit meiner Kollegin Bettina im Podcast Vergiss Dich nicht – weil Aufklärung, Entlastung und Verständnis nicht nur im Beratungsgespräch entstehen dürfen.

 

Demenz verstehen. Angehörige stärken. Pflege weiterentwickeln.

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